Sportvereinigung Worblingen 1946 e. V.
SportvereinigungWorblingen 1946 e. V. 

Wir stellen uns vor

In unserer neuen Rubrik "Wir stellen uns vor" möchten wir einzelne Spielerinnen und Trainer der Damenmannschaft vorstellen. 

Interview mit Sabrina Honsell

 

Beim SV Worblingen seit: 1999

 

Alter: 35

 

Beruf: Chemielaborantin

 

Position: linker Außenverteidiger

 

Du bist schon sehr lange beim SV Worblingen. Wie kamst du damals zur Mannschaft und welche Veränderungen hast du in den letzten Jahren miterlebt?

Meine Schwester und ich haben beim FC Radolfzell nicht mehr spielen dürfen, weil wir zu alt für die Mädels waren und es gab 1998/99 keine Damenmannschaft in Radolfzell. Flecki, der damalige Damentrainer von Worblingen, war sehr "penetrant" und hat immer wieder angefragt bis wir gesagt haben, dass wir mal zum Probetraining kommen, eigentlich damit Flecki nicht mehr anruft, aber es hat uns auf Anhieb gefallen. Die größte Veränderung ... Ich muss beim 4 gegen 1 am Anfang nicht mehr in die Mitte :) 

 

Wie ist es für dich deine jahrelange Fußballerfahrung an die anderen, vor allem jüngeren Spielerinnen weiterzugeben?

Ich denke jeder der mich kennt weiß, dass ich gern helfe und auch gerne meine Erfahrungen weitergebe. Es ist nur für die Jungen teilweise schwierig was von uns "alten Hasen" anzunehmen. War aber bei mir früher auch nicht anders. Was mir aber auffällt ist, dass der Ehrgeiz nicht mehr so groß ist wie bei mir als ich bei den Damen angefangen habe. Ich gebe immer jeder den Rat, dass sie kämpfen soll für das was ihr wichtig ist. 

Für mich war und ist Fußball eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben. Es ist ein super Ausgleich zu meinem Beruf. Natürlich habe ich auch nicht immer "Bock" auf Training, wenn ich 10h gearbeitet habe, aber es geht einem danach einfach besser, wenn man sich mit den "Hühnern" auf dem Platz ausgetobt hat. 

 

Wie hat sich die Worblinger Damenmannschaft in den letzten Jahren entwickelt? 

Jeweils nach den Abstiegen 2004 aus der Verbandsliga und dann 2009 aus der Landesliga gab es einen ziemlichen Umbruch. Viele erfahrene Spielerinnen haben aufgehört, sei es aus familiären oder sportlichen Gründen. Ich habe viel mit dem Verein durchgemacht. Momentan ist die Mannschaft wieder auf einem guten Weg an die Leistungen von 2000/2001 anzuknüpfen. 

Das Tolle ist mittlerweile auch unsere Fangemeinde, die sind einfach die Besten und das nicht nur bei unseren Heimspielen!!!

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Ich spiele gerne gegen spielerisch starke Mannschaften, da zeigen wir auch was wir können. Gegen körperlich betonte Mannschaft tun wir uns immer schwer. Was ich gar nicht mag, sind Mannschaften, die unfair spielen und nur auf die Knochen gehen.

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Gute Frage, es gab sehr viele davon, alleine schon, wenn man diese Saison anschaut, wie z.B. das Hinspiel in Salem, das wir leider verloren haben. 

Aber natürlich auch unvergesslich das Pokalspiel zu Hause als wir 3-0 zurück lagen, uns jedoch nie aufgegeben haben und nachher noch weiter gekommen sind. 

Nicht gerade spannend, aber unvergesslich war unser letztes Spiel in der Saison 2000/2001 als alle 3 aktiven Mannschaften aufgestiegen sind. Wir hatten ein Auswärtsspiel, sind mit dem Bus hingefahren, haben schon auf der Hinfahrt gefeiert und dies dann am Abend bei einem Fest auf dem Gelände des SV Worblingen beendet.

 

Was ist dein Fazit der bisherigen Rückrunde?

Die Rückrunde war sehr gut und ich denke, wir können Stolz auf uns sein. Deggenhausertal und Salem, die beiden stärksten Mannschaften, deutlich zu besiegen mit 5-1 bzw. 5-2 ist einfach toll und ich bin stolz auf die Mädels. Ich hoffe, wir bleiben in der Rückrunde ungeschlagen und können uns mit dem 2. Tabellenplatz für diese tolle Saison belohnen. 

 

Was würdest du davon halten mit dem SV Worblingen eine Liga höher zu spielen?

Ein Aufstieg hat immer 2 Seiten. Natürlich ist die Erfahrung die man hierbei macht sehr viel wert, aber es kann auch eine Mannschaft sehr viel mentale Kraft kosten, wenn die Saison dann nicht so erfolgreich verläuft wie gewünscht. Auf jeden Fall sollte es die Mannschaft gemeinsam entscheiden und die Entscheidung dann auch gemeinsam tragen. 

Interview mit Jennifer Fenker

 

Beim SV Worblingen seit: 1997

 

Alter: 31

 

Beruf: Mama

 

Position: linke Außenbahn, 6er

 

Du bist nach einer Babypause zur Hinrunde dieser Saison wieder zur Worblinger Damenmannschaft zurückgekehrt. War es für dich immer klar, dass du wieder kommst? Und wie war es wieder dabei zu sein?

Die Entscheidung, dass ich wieder die Kickschuhe schnüren will, ist mir leicht gefallen. Es war am Anfang nicht leicht, wegen der neuen Umstellung mit dem Baby. Aber durch die super Unterstützung von meinem Mann, der es mir ermöglicht Training und Spiele absolvieren zu können, war das keine Frage. Fußball ist mein Leben! Es ist für mich ein Ausgleich, der mir im Alltag mit dem Kleinen Kraft gibt. Es ist ein tolles Gefühl wieder ein Teil der Mannschaft zu sein. Es ist als wäre ich gar nicht in Babypause gewesen. Ich bin stolz ein Teil dieses Hühnerhaufens sein zu dürfen.

 

Aktuell spielst du auf verschiedenen Positionen. Welche ist deine Lieblingsposition und warum?

Lieblingsposition, gute Frage. Vor der Babypause war ich in der Innenverteidigung  gesetzt. Momentan wechselt es von Linksaußen Mittelfeld zum 6er. Beide Positionen gefallen mir und haben ihre Vorteile. Die Position des 6er gefällt mir persönlich am besten, weil ich mich da immer wieder in den Angriff mit einschalten kann.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Das Besondere an dieser Mannschaft ist der Zusammenhalt auf und neben dem Platz. Die Stimmung ist super, auch wenn es manchmal Zickereien gibt, was bei so vielen Mädels immer der Fall ist. Unser Motto ist „Eine für alle und alle für eine“, was man auf dem Platz auch sieht!

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Für mich sind alle Spiele gleich. Mir gefallen Spiele mit hohem Tempo und Niveau und ich versuche bei jedem Spiel meine Leistungen zu bringen. Unangenehme Gegner gibt es für mich nicht.... denn ich bin für meine Gegenspieler meist unangenehm!

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Oh da gab es einige, da ich ja seit 21 Jahren Fußball spiele! Die Spiele gegen VFR Engen waren immer ein Highlight, da wir damals deren Angstgegner waren. Unvergessen ist unser erstes Spiel nach dem Aufstieg in die Verbandsliga gegen den FC Offenburg, das wir als krasser Außenseiter mit 2:1 gewonnen haben.

 

Was ist dein Fazit der bisherigen Rückrunde?

Das ist einer der besten Saison mit den Damen des SVW. Ungeschlagen und Zuhause eine Macht! So top fit wie in dieser Runde waren wir schon lange nicht mehr. Unser Trainer Uwe hat das Training mit Workouts im Fitnessstudio etc. abwechslungsreich gestaltet, was viel Spaß gemacht hat, auch wenn es manchmal sehr schweißtreibend war, aber es hat sich gelohnt, wenn wir die Tabelle anschauen.

 

Was würdest du davon halten mit dem SV Worblingen eine Liga höher zu spielen?

Es wäre natürlich super und schön, wenn wir aufsteigen können. Ich persönlich würde dagegen stimmen, weil ich die Erfahrung schon paar mal gemacht habe und weiß was da auf einen zu kommt. Ein Aufstieg hat immer positive und negative Seiten, die man bedenken sollte.

Interview mit Janine Wellhäuser

 

Beim SV Worblingen seit: 2006

 

Alter: 22

 

Beruf: Bürokauffrau

 

Position: 6er

 

Du hast vor ein paar Jahren komplett mit Fußball spielen aufgehört und bist nun zur Rückrunde wieder nach Worblingen zurückgekehrt. Warum hast du damals aufgehört und was hat dich dazu bewegt jetzt wieder anzufangen?

Ich habe damals aufgehört zu spielen, da es Unstimmigkeiten mit dem Trainer gab. Wir haben uns einfach nicht besonders verstanden und mir hat es dadurch keinen Spaß mehr gemacht zu spielen oder zu trainieren. Ein Wechsel kam für mich nicht in Frage, da ich in Worblingen angefangen habe und da auch aufhören werde. Dass ich wieder angefangen habe Fußball zu spielen, habe ich größtenteils meinen beiden Trins zu verdanken :D, die mich immer wieder motiviert haben, wieder anzufangen. Natürlich waren auch die Lust auf Fußball und die Tatsache, wieder ein Teil der Mannschaft zu sein, ausschlaggebend.

 

Was hat dir am meisten gefehlt?

Der Umgang mit dem Ball, das spielerische Geschehen und der Spaß mit der Mannschaft.

 

Welche Veränderungen kannst du an der jetzigen Mannschaft im Vergleich zu jener, die du damals verlassen hast, erkennen?

Die Mannschaft ist viel sicherer im Umgang mit dem Ball, hat Spielverständnis und ist bereit zu kämpfen!

 

Was würdest du sagen ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Die Mädels sind einfach klasse. Halten wo es nur geht zusammen, egal ob auf oder neben dem Platz. Es gibt einfach immer was zu lachen. Ich hab hier Freundschaften gefunden, die schon lange bestehen. Trotz meiner längeren Abwesenheit wurde ich aufgenommen als wäre ich nie weg gewesen.

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Schwer zu sagen...

Ich finde jedes Spiel auf seine eigene Art und Weiße spannend. Da man nie voraus sehen kann was passiert und immer Überraschungen möglich sind. 

Interview mit Cathrin Freitag

 

Beim SV Worblingen seit: 2009

 

Alter: 22

 

Beruf: Zahnmedizinische Fachangestellte

 

Position: 6er

 

Welche Rolle nimmst du in der Mannschaft ein?

Ich denke, ich bin der Mannschaftsclown, sorge so gut es geht für gute Stimmung und bin für jeden Spaß zu haben. Das schönste ist für mich, wenn ich den Mädels nach einem schlechten Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. :D

 

Was gefällt dir an deiner Mannschaft am besten?

Am besten gefällt mir der Zusammenhalt der Mannschaft. Und natürlich, dass wir uns auch außerhalb vom Fußball super verstehen. Ich habe dadurch wirklich tolle Freundinnen gefunden, auf die ich nie mehr verzichten möchte.

 

Wie hast du die bisherige Rückrunde erlebt?

Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen und hatten somit einen tollen Start in die Rückrunde. Wir haben uns gegenseitig motiviert und konnten somit den Gegnern zeigen, was für ein starkes Team wir sind. Ich hoffe natürlich, dass das so weiter geht und dass das nicht schon das Ende unserer Siegesserie ist.

 

Deine Verletzung im letzten Spiel war sicher ein Rückschlag für dich. Wie fühlst du dich damit? Und wie stehst du deiner Mannschaft dennoch in der Rückrunde bei?

Dass ich mich im letzten Spiel verletzt habe, ist wirklich blöd gelaufen. 
Gerade nach dem guten Rückrundenstart würde ich gerne weiterhin dazu beitragen, dass die Mannschaft oben mitspielt. Jetzt muss ich die Mannschaft vorübergehend vom Spielfeldrand aus anfeuern. 

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Mein Lieblingsgegner ist Mühlhausen, da man die Mannschaft und einzelne Spielerinnen mittlerweile kennt. Mühlhausen ist keine technisch starke Mannschaft, dennoch ist es jedes Mal aufs Neue ein spannendes und aggressives Spiel. Gegen wen ich überhaupt nicht gern spiele, ist Deggenhauserthal. Das ist eine wirklich starke Mannschaft, gegen die wir es immer schwer haben. Aber im letzten Spiel haben wir zeigen können, dass wir genauso gut sind und sie sehr wohl schlagen können. Ich bin überstolz auf das Ergebnis vom letzten Spiel. :D Ach ich liebe meine Mädels einfach!! 

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Mein spannendstes Spiel aktuell war unser letztes Heimspiel gegen den Tabellenführer. Ich weiß zwar, dass wir eine starke Mannschaft sind, dennoch hätte ich nicht gedacht, dass wir sie tatsächlich besiegen. 

Interview mit Kim Wilton

 

Beim SV Worblingen seit: 2011

 

Alter: 24

 

Beruf: Pharmazeutische Groß- und Einzelhandelskauffrau

 

Position: Tor/ Abwehr/ Mittelfeld

 

Du spielst nun schon seit ein paar Jahren in Worblingen. Wie und warum kamst du nach Worblingen? Und wie war die Aufnahme von der Mannschaft?

Ich kam 2011 nach Worblingen, weil meine damalige Mannschaft kurz vor der Auflösung stand, da die Zukunft einige Spielerinnen ungewiss war. Durch meinen damaligen Freund, der zu der Zeit in Worblingen spielte, hatte ich zu einigen Damen schon gute Kontakte geknüpft und wurde bei meinem Wechsel daher auch sehr herzlich aufgenommen!

 

Du spielst abwechselnd im Tor und im Feld. Kannst du die Situation kurz beschreiben und wo spielst du am liebsten?

Nun, das ständige Hin und Her kann schon sehr anstrengend sein, da ich oftmals auch erst kurz vor Spielbeginn erfahre auf welcher Position ich dann spielen soll. Auf der anderen Seite gefällt mir das Abwechslungsreiche und ich spiele gerne dort, wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann. ;)

 

Die Rückrunde geht endlich los. Welche Ziele hast du?

Ja, endlich. Mein Ziel ist es mit der Mannschaft oben mitzuspielen, da ich weiß, was wir für Potenzial haben, auch wenn wir es manchmal nicht zeigen können, aber der Ehrgeiz darf einfach nicht fehlen.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Alles ist Besonders! Das Team ist unglaublich. Den starken Zusammenhalt sowohl auf als auch neben dem Platz kenne ich von keiner anderen Mannschaft. Klar, dass es bei so einem Hühnerhaufen auch mal Unstimmigkeiten gibt, doch diese sind meist sehr schnell geklärt, ausgesprochen und aus der Welt geschafft. Die Mannschaft hat sich in den letzten Jahren super entwickelt und das wünsche ich mir auch für viele weitere gemeinsame Jahre!

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Die Frage ist einfach zu beantworten: Wir sind eine „spielerische“ Mannschaft. Daher sind mir Gegner, die ebenfalls schönen, fairen und guten Fußball spielen, lieber als Gegner, die sich nur mittels Fouls und unfairen Mitteln helfen können. Verletzungen können mal passieren, sollten aber nicht vorsätzlich herbeigeführt werden. Unfair und unsportlich!

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Ich glaube das Spiel bei dem ich am meisten gezittert habe, war vor 2 Jahren in Heiligenberg, bei dem ich im Tor spielte und es lange 1:1 stand. In der 85. Minute gingen wir zwar mit 2:1 in Führung, allerdings warf der Gegner dann alles nach vorne. Sie erspielten sich noch mehrere Chancen und zu guter Letzt holten sie noch eine Ecke raus. Erst als der Schiri beim Abschlag dann abpfiff, konnte ich mich langsam wieder entspannen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch einmal bei allen bedanken, die uns so tatkräftig unterstützen! Unsere Familien, Freunden, Sponsoren und Fans machen uns zu dem was wir sind! Vielen Dank!

Interview mit Juliane König

 

Beim SV Worblingen seit: 2008

 

Alter: 29a

 

Beruf: Polizeibeamtin

 

Position: Außenverteidigerin (rechts)

 

Die Hinrunde ist nun vorbei. Was war deiner Meinung nach das spannendste bzw. beste Spiel in der laufenden Saison?

Das Spiel gegen Überlingen fand ich sehr spannend. Wir haben die 2:0 Führung vergeben, zwischenzeitlich sogar hinten gelegen, haben bis zur letzten Sekunde gekämpft und so noch ein 4:4 erreicht

 

Was ist dein Fazit zur abgeschlossenen Hinrunde?

Wir können sehr hoch gewinnen, aber leider auch hoch verlieren. Trotz allem ist unser Torverhältnis super. Ich glaube wir haben in der Hinrunde schon fast so viele Tore geschossen wie in der kompletten letzten Saison.

 

Mit 13 Punkten steht ihr genau im Mittelfeld der Tabelle. Was sind die Ziele für die Rückrunde?

In der Rückrunde kommen alle starken Gegner zu uns und wir werden unsere Heimspielstärke voll und ganz ausspielen. Ich will definitiv mindestens Platz 3.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Ich habe hier Freundinnen fürs Leben gefunden. Ich will viele der Mädels nicht mehr missen und ich hoffe, dass wir auch in 30 Jahren, dann natürlich nur noch neben dem Platz, gemeinsam schöne Stunden verbringen. Es ist einfach toll so viele klasse Mädels um sich zu haben. Man lacht zusammen, weint zusammen und geht zusammen durch dick und dünn.

 

Wie werden neue Spielerinnen in der Mannschaft aufgenommen/integriert?

Ich denke wir nehmen jede neue Spielerin herzlich auf und sind froh über jedes neue Gesicht. Ich muss allerdings auch sagen, dass wir mit Gina, Sanja, Hanna und Isi einen super Griff gemacht haben. Die sind einmalig und tragen positiv zur Stimmung in der Mannschaft bei.

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Meine Lieblingsgegner sind Konstanz Egg und Überlingen. Die spielen schönen und fairen Fußball. Am unangenehmsten empfinde ich Mühlhausen und Deggenhausertal. Deren Verhalten möchte ich hier nicht weiter erörtern.

Interview mit Sanja Barjasic

 

Beim SV Worblingen seit: September 2015

 

Alter: 19

 

Beruf: Studentin

 

Position: Mittelfeld/ Sturm

 

Du bist seit dieser Saison neu in Worblingen. Wie kam es zu deinem Wechsel?

Mein letzter Verein war der Hegauer FV in Engen. Gewechselt bin ich wegen Unstimmigkeiten, aber froh jetzt ein Teil des SVW zu sein.

 

Wie wurdest du von den anderen Spielerinnen aufgenommen?

Sehr, sehr gut! Ich habe mich vom ersten Training an sehr wohl gefühlt bei meinen Mädels und kann sagen, dass sie wirklich ein Schatz an Menschen sind. Der Wechsel war wohl die beste Entscheidung, die ich hätte machen können!

 

Du spielst aktuell abwechselnd im Mittelfeld oder im Sturm. Was ist deine Lieblingsposition und warum?

Meine Lieblingsposition bleibt einfach das Mittelfeld. Warum? Einfach so.

 

Was würdest du sagen ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Auf jeden Fall der Zusammenhalt. Ich habe selten eine Mannschaft erlebt, die zusammen so gut gewinnen und verlieren kann!

 

Was war für dich das spannendste bzw. beste Spiel in der laufenden Saison?

Das spannendste Spiel ist bisher das letzte Heimspiel gegen Überlingen gewesen! Bis zur letzten Minute haben wir gekämpft und gezittert! Es war sicher nicht unser bestes Spiel, aber es hat gezeigt, wie stark wir auch sein können, wenn wir gegen das obere Drittel der Tabelle antreten.

 

Dein Fazit zur abgeschlossenen Hinrunde:

Die Tabelle spiegelt unser Können und die ganze Arbeit, die dahinter ist, nicht wieder. Wir hatten sehr gute Spiele und können mit 13 verdienten Punkten in die Pause gehen. Ziel ist es mehr Auswärtsspiele zu gewinnen und an der bisherigen Leistung anzuknüpfen!

Interview mit Shari Werther:

 

Beim SV Worblingen seit: ca. 16 Jahren (mit Unterbrechung)

 

Alter: 28

 

Beruf: Grundschullehrerin

 

Position: zentrales Mittelfeld

 

Du spielst schon sehr lange in der Damenmannschaft des SV Worblingen. Wie würdest du die Entwicklung der Mannschaft in den letzten Jahren beschreiben?

Fußball ist zwar ein Teamsport, ich würde uns als Mannschaft aber erst seit 2-3 Jahren als wirkliches Team bezeichnen. Früher hatte man beim Training und Spiel einfach Spaß beim Kicken, heute zählt auch das Neben dem Platz. Wir treten als Mannschaft auf, gehen zusammen weg, feiern Geburtstage und besuchen Spiele der anderen Mannschaften. Dabei ist alles sehr ungezwungen. Streit, Lästerei und Zickerei lässt sich bei einem Haufen von Frauen nicht vermeiden, dennoch sind wir nicht nachtragend und jeder weiß wie er den Anderen zu nehmen hat. Das zeichnet uns als Mannschaft aus- wir kennen einander eigentlich ganz gut J.

 

Du spielst aktuell auf der 10 - warum ist diese Position so wichtig für das Zusammenspiel?

Die 10er Position ist für mich der Dreh- und Angelpunkt beim Fußball, deshalb liebe ich diese Position. Jeder Ball läuft, egal von welcher Richtung er kommt, durch die Mitte. Unser Spiel zeichnet sich gerade dadurch aus, dass wir die Bälle schön von hinten nach vorne raus spielen, ohne den Ball unkontrolliert nach vorne zu hauen. Von der Mitte aus kann man die Bälle in die Spitzen spielen, nach außen verteilen, nach hinten prallen lassen oder selbst zum Torschuss anlaufen. Es stehen einem viele Chancen offen und wenn man dabei auch die Mannschaft durch gute Bälle zu einem Tor oder sogar zu einem Sieg führen kann, ist das umso schöner.

 

Auf Auswärtsniederlagen folgen hohe Heimsiege. Wie ist dies zu erklären?

Zum einen muss man sagen, dass unsere auswärtigen Spiele meist mit starken Mannschaften verknüpft waren. Gegen Mühlhausen hätten wir mehr machen können und müssen. Weshalb wir uns gegen diese Mannschaft immer so schwer tun, lässt sich vielleicht dadurch erklären, dass uns spielerisch starke Mannschaften besser liegen als Mannschaften, die auf Manndeckung und Körpereinsatz setzen. Das Spiel in Salem war sehr unglücklich und ein unverdient hoch verlorenes Spiel.

Zum anderen lassen sich unsere hohen Heimsiege durch die größere Spieleranzahl erklären. Spielen wir in Worblingen, so kann unser Trainer meist aus dem Vollen schöpfen. Außerdem haben wir mittlerweile eine recht große Fangemeinschaft und allgemeinen Zuschauerdrang. Solch eine tolle Unterstützung am Spielfeldrand motiviert natürlich- DANKE!

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Von einem Lieblingsgegner kann ich nicht sprechen. Spielerisch starke Mannschaften liegen uns, z.B. Überlingen oder Salem. Als unangenehm habe ich in den letzten Jahren immer Mühlhausen, Radolfzell und Konstanz empfunden. Mittlerweile hat sich das Blatt, zumindest was Radolfzell und Konstanz Egg angeht, gewendet.

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Das Pokalspiel gegen Mühlhausen (zur Erinnerung: je 11 geschossene Elfmeter pro Mannschaft). Ich glaube da bin ich aber nicht die Einzige in der Mannschaft, die dieses Spiel nicht so leicht vergessen wird. Spannend war jedoch auch das letzte Spiel gegen Salem. Wäre das Spiel nur einige Minuten länger gegangen, bin ich mir sicher, hätten wir das Spiel noch gewonnen.

Interview mit Theresa Handloser:

 

Beim SV Worblingen seit: 2008

 

Alter: 23

 

Beruf: angehende Steuerfachangestellte

                                                   

Position: Innenverteidigerin

 

Du bist Kapitänin der Damenmannschaft. Seit wann und was siehst du als deine zentralen Aufgaben an?

Ich wurde in der letzten Saison (2014/15) von den Mädels zum Kapitän gewählt.

Wichtige und zentrale Aufgaben sind für mich:

-          ein funktionierendes und gutes Bindeglied zwischen der Mannschaft und dem Trainer zu sein

-           für ein gutes Mannschaftsklima zu sorgen

-           für die Mädels da zu sein (sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz)

-           dem Trainer mit organisatorischen Dingen zu helfen

-           den Zusammenhalt zu fördern

-           für gute Stimmung und Spaß zu sorgen

 

Bisher wurde in der Liga ein Spiel hoch gewonnen und eins hoch verloren. Woran liegt deiner Meinung nach dieser große Unterschied zwischen den Ergebnissen?

Fakt ist, dass wir unsere Leistung bei Heimspielen viel besser abrufen können. Unser Auftreten, unsere Einstellung und die Anzahl der Spielerinnen sind bei Heimspielen einfach viel ausgeprägter als bei Auswärtsspielen.

Zudem sind wir mit viel zu viel Angst in das Spiel gegen den SV Deggenhausertal gegangen.

 

Was ist dein Ziel für diese Saison?

Mein größtes Ziel ist es, mit den Mädels ganz vorne mitzuspielen. Wir haben einen großartigen und starken Kader, mit talentierten Spielerinnen! Für mich ist es wichtig, dass wir uns als Mannschaft noch besser weiterentwickeln und noch stärker als Team zusammenwachsen.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Definitiv der Zusammenhalt!

Wir unternehmen auch neben dem Platz sehr viel gemeinsam - das hat uns die letzten Monate sehr zusammengeschweißt. Außerdem kann man sich auf die Mädels wirklich verlassen und egal was wir planen und anpacken, es kommt immer etwas Schönes und Spaßiges dabei raus!

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Kann ich nicht beantworten. Ich spiele für mein Leben gerne Fußball! Egal ob guter oder schlechter Gegner - Hauptsache ich kann Fußballspielen!!

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Schwierig zu sagen...

Für mich ist jedes Spiel aufs Neue sehr spannend!

Aber das Elfmeterschießen im Pokalspiel gegen Mühlhausen (je 11 geschossene Elfmeter pro Mannschaft) war für mich so ziemlich das Nervenaufreibendste, das ich erlebt habe.

Interview mit Susanne Stimmler:

 

Beim SV Worblingen: wieder seit 2011 (erstmals von 1997-2000)

 

Alter: 37

 

Beruf: Ergotherapeutin

 

Position: gute Frage….

 

Du wirst der Damenmannschaft in der Vorrunde fehlen. Warum?

Auslandsaufenthalt auf Fuerteventura zum Surfen

 

Was wirst du am Meisten vermissen?

Das Gekreische unter der Dusche, das Stups-Spiel und mit den Mädels trainieren, weggehen und Spaß haben.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist in letzter Zeit extrem gewachsen und das merkt man auf und neben dem Platz. Und wenn wir wollen, dann können wir auch alles schaffen. Außerdem sind wir unberechenbar und uns muss man nicht nur kennen, sondern auch erleben.

 

Du spielst immer auf verschiedenen Positionen, seit Kurzem sogar im Tor. Was ist deine Lieblingsposition und warum?

Linke Außenbahn, einfach so

 

Wer ist dein Lieblingsgegner? Und wer der Unangenehmste?

Kann ich so nicht direkt sagen. Lieblingsgegner vielleicht Deggenhausertal, weil die spielerisch was drauf haben. Und unangenehmster Gegner (Achtung! Überraschung ;) ) Radolfzell, weil die Spielweise teilweise bis chronisch überhart und sportlich unfair ist. Auch von der Linie aus.

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Karriere?

Das eine Pokalspiel daheim, bei dem wir erst in Rückstand waren (3:0 und 4:1) und dann doch noch 6:4 gewonnen haben.

Interview mit Uwe Jäger, Trainer der Damenmannschaft:

 

Trainer der Damenmannschaft: seit der Saison 2012/13

 

Alter: 52

 

Beruf: Geschäftsleiter C&C Netzhammer Singen

 

Dein Fazit der letzten Saison:

Leider sagt der Tabellenplatz nicht die gezeigten Leistungen aus. Nach der nicht so glücklichen Vorrunde haben wir uns in der Rückrunde wirklich super gesteigert und konnten am letzten Spieltag noch den 3. Tabellenplatz erreichen. Leider ist es nur durch die Tordifferenz der 5. Tabellenplatz geworden.

 

Was sind deine Ziele für die neue Saison?

Um den Aufstieg mitmischen und trotzdem mit der Mannschaft viel Spaß haben.

 

Was muss im Vergleich zur letzten Saison geändert werden?

An den Positionen und der Einstellung muss nichts geändert werden. Die Mannschaft muss nur weiter und intensiver in den einzelnen Mannschaftsteilen arbeiten, hier muss die Abstimmung noch besser funktionieren.

Weiterhin ist natürlich das Heranführen der guten und vielen jungen Spielerinnen sehr wichtig, so dass die Mannschaft in sich selbst stärker und unberechenbarer wird.

 

Was ist das Besondere an der Worblinger Damenmannschaft?

Der wahnsinnige und super Zusammenhalt in der Mannschaft. Das Team ist in den letzten Jahren sehr stark gereift und aufnahmebereit für alles Neue. Es werden selbständige Trainingseinheiten vorgenommen und umgesetzt. Die Trainingsbeteiligung ist enorm, so etwas habe ich bisher bei keiner Mannschaft erlebt.

Was natürlich auch zu erwähnen ist, ist dass sich die Damen auch außerhalb zu Aktivitäten

treffen und etwas unternehmen. Das schweißt natürlich zusammen.

Ich bin sehr gerne der Trainer dieser Mannschaft, da es in der Mannschaft funktioniert.

 

Auf welche Spiele freust du dich am Meisten?

Eigentlich auf alle. Jedes Spiel ist bei der Damenmannschaft eine Herausforderung,

da man selten eine Aufstellung zweimal hintereinander aufbieten kann (aufgrund von beruflichen und schulischen Anforderungen)

Pokalspiele sind durch das KO-System aber auch immer wieder reizvoll.

 

Was war das bisher spannendste Spiel in deiner Trainerkarriere?

Es gibt zwei. Einmal das Pokalspiel gegen den SV Mühlhausen, das wir leider im Elfmeterschießenverloren haben (nach je 11 geschossenen Elfmetern pro Mannschaft).

Und natürlich das Endspiel beim Wintertunier gegen die SG Zizenhausen. Hier wurde mit Leidenschaft Damenfußball gespielt. (So wie bei allen Spielen im Turnier)

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